Selbstverständnis



Allgemein

Die Tierrechtsinitiative Mülheim an der Ruhr, im folgenden TIM genannt, begreift sich als Teil der weltweiten Tierrechtsbewegung/Tierbefreiungsbewegung.

Die Tatsache, dass nicht nur menschliche Tiere Schmerz und Leid empfinden können, sondern auch nichtmenschliche Tiere, macht die Gleichbehandlung bezüglich elementarer Grundrechte notwendig.

Die Leidensfähigkeit basiert auf der bewussten Wahrnehmung, die grundlegender Teil davon ist, was eine Person/ein Individuum ausmacht.

Zu den elementaren Grundrechten zählen ein uneingeschränktes Recht auf ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, wie auch das Freisein von menschlicher Ausbeutung, Gewalt und Willkür.

Dies beinhaltet z.B. die Abschaffung der Nutztierhaltung, von Tierversuchen und folglich die Aneignung einer veganen Lebensweise.

Wir setzen uns nicht für die Regulierung und Reformation von Leid ein, sondern konsequent für deren Abschaffung, so fordern wir z.B. keine größeren Käfige, sondern leere Käfige (Artgerecht ist nur die Freiheit!).


Die sieben Wirs

Wir, die TIM, sind engagierte vegan lebende Personen aus Mülheim an der Ruhr und Umgebung.

Wir arbeiten auf direkt demokratischer Basis zusammen und auf der Grundlage rational-ganzheitlichem Denkens.

Wir sind finanziell unabhängig, nicht kommerziell und nicht religiös orientiert sowie parteiunabhängig.

Wir bekämpfen den in der Gesellschaft verankerten Speziesismus.

Wir klären u.a. die Bevölkerung mit Hilfe von Informationsschriften, Demonstrationen und durch Medienarbeit auf.

Wir beteiligen uns an Kampagnen und kooperieren mit anderen Organisationen, welche unserem Selbstverständnis entsprechen.

Wir arbeiten nicht im Konkurrenzmodus, unsere Aktivität ist auf Effizienz und Kooperation ausgelegt.


Ausschluss-Kriterien

Personen, die sich vermeidlich an der Ausbeutung von menschlichen und/oder nichtmenschlichen Tieren beteiligen, was Personen mit rechter und/oder sexistischter Gesinnung und Sekten einschließt, können kein Mitglied der TIM werden und sein.

Das wir in unserer Arbeit die Priorität auf nichtmenschliche Tiere legen, heißt nicht, dass wir die Ausbeutung von menschlichen Tieren tolerieren und/oder ignorieren.